Ihre Fragen - Unsere Antworten

Alkohol in Arzneimitteln für Kinder (am Beispiel Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe)

Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe enthält eine sehr geringe Menge Alkohol, die durch die Gewinnung des natürlichen Wirkstoffs Kamillentinktur entsteht. Bei einer äußerlichen Anwendung des Präparats auf der warmen Mundschleimhaut des Kindes kann man davon ausgehen, dass der sehr geringe (pro Dosis im Milligrammbereich enthaltene) Alkoholanteil im Gel mit der warmen Atemluft nahezu vollständig verdunstet, ohne überhaupt vom Körper des Kindes aufgenommen zu werden. Es besteht absolut keine Gefahr oder Beeinträchtigung für das Kind!

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Chemische Wirkstoffe (Schmerzmittel) im Dentinox®-Gel N

Dentinox®-Gel N enthält zwei chemische Wirkstoffe zur Schmerzlinderung: Lidocainhydrochlorid wirkt schnell und kurzfristig, während Macrogollauylether später einsetzt, dafür aber länger anhält. Durch die Verteilung auf mehrere Wirkstoffe kann die Dosierung jeweils sehr gering gehalten werden. Selbst das Verschlucken einer ganzen Tube gilt als medizinisch unbedenklich.

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Ab wann darf man Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe anwenden?

Dentinox®-Gel N ist ein sehr mildes und natürliches Arzneimittel. Sobald ein Zähnchen sich durch Rötung und Reizung des Zahnfleischs bemerkbar macht, kann es angewendet werden. Das kann bereits in den ersten Lebenswochen eines Babys sein.

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Woran erkenne ich, ob mein Kind zahnt?

Ein Baby kann selbst nur indirekt auf die beginnende Zahnung hinweisen. Es gibt allerdings eine Reihe von Symptomen, die einen Hinweis geben. Die häufigsten und auffälligsten sind rote Bäckchen, starkes Sabbern und gerötetes sowie geschwollenes Zahnfleisch.

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Was kann ich tun, um meinem Kind die Zahnungsphase zu erleichtern?

Wir raten zur Anwendung von Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe, sie wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Darüber hinaus gibt es kleine Hilfsmittel, die zusätzliche Erleichterung verschaffen. Beispielsweise eine sanfte Zahnfleischmassage oder feste Gegenstände, auf die das Baby draufbeißen kann. Hier bietet sich ein festes Stück Gemüse oder ein gekühlter Löffel an.

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Alles über Fluorid

Ist Fluorid giftig?
Das kommt ganz auf die Dosierung an. Grundsätzlich kann man aber sagen: nein, nicht in den Mengen, die üblicherweise in einer Zahncreme enthalten sind.

Ist Fluorid krebserregend?
Nein, nach derzeitigem Wissensstand gibt es dafür keine Hinweise.

Besteht die Gefahr einer Überdosierung?
Nein, die tägliche Fluoridaufnahme ist in Deutschland sehr gering. Da Fluorid auch nur durch Verschlucken vom Körper aufgenommen wird, besteht bei sachgemäßem Gebrauch von Zahnpasta kein Risiko. Eine Ausnahme hier bilden Kinder mit Milchzähnen. Im Milchzahnalter kann eine Überdosierung zu einer Dentalfluorose führen. Dies bedeutet, dass sich bleibende weißlich/gelbliche Flecken auf dem Zahnschmelz der bleibenden zweiten Zähne bilden. Deswegen sollen Kinder grundsätzlich eine Kinderzahncreme verwenden, die einen kindgerechten Fluoridgehalt hat. Sofern die Kinder jedoch Fluoridtabletten verabreicht bekommen, sollte eine fluoridfreie Zahncreme verwendet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Was passiert, wenn Kinder fluoridhaltige Zahnpasta verschlucken?
Bei einer sehr hohen Dosierung können Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen auftreten. Allerdings müsste dafür ein Kind knapp 70 Gramm der Zahnpasta komplett verschlucken. Bei einer sachgemäßen Handhabung ist dies allerdings kaum möglich.

Wie wirken Fluoride?
Fluoride lagern sich in die Zahnstruktur ein und härten dadurch den Zahn. Er ist so widerstandsfähiger gegen Säuren und Bakterien. Zudem fördern sie in geringen Dosen die Remineralisation des Zahns.

Form der Aufnahme von Fluorid bei Babys und Kleinkindern
Die Fluoridaufnahme bei Babys und Kleinkindern kann auf zwei Arten geschehen. Erstens durch die Einnahme von Fluoridtabletten, oder zweitens durch die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Kinder- oder Zahnarzt beraten

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Worin unterscheiden sich die nenedent® Kinderzahncremes?

Der wesentliche Unterschied bei den nenedent® Zahncremes ist der Fluoridgehalt. Es gibt eine Kinder- und eine Baby-Zahncreme mit und je eine ohne Fluorid. Außerdem sind vier von fünf Sorten der nenedent® Zahncremes homöopathieverträglich, was bedeutet, dass sie frei von ätherischen Ölen wie z.B. Menthol sind und den Therapieerfolg einer homöopathischen Behandlung nicht beeinflussen. Nur die nenedent® Kinderzahncreme mit Fluorid ist nicht homöopathieverträglich.

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Kann ich meinem Baby auch die Kinderzahncreme geben?

Für Babys haben wir extra eine spezielle Zahncreme mit einem geringeren Abriebwert entwickelt, die besonders sanft ist und den noch nicht vollständig ausgehärteten Zahnschmelz nicht abreiben kann. Deshalb empfehlen wir, in den ersten ca. 12 Monaten nach Durchbruch der ersten Zähnchen unsere Baby Zahncremes zu verwenden. Die Verwendung aller fünf nenedent Zahncremes ist während der gesamten Milchzahnphase bis 6 Jahre geeignet.

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Was ist der Abriebwert (RDA)?

Der «Relative Dentin-Abrasions-Wert» gibt an, wieviel Dentin (Zahnbein) im Laborversuch mit der entsprechenden Zahnpasta abgerieben wird. Ein hoher RDA-Wert bietet eine höhere Reinigungswirkung, kann aber auch den Zahnschmelz abreiben. Je niedriger der RDA-Wert ist, desto mehr wird die Zahnsubstanz geschont.

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Kann ich auch nach dem Zahnwechsel (ab 6 Jahren) meinem Kind noch eine Kinderzahncreme geben?

Sobald die zweiten Zähne durchbrechen, sollten Sie ihrem Kind eine Junior-Zahncreme zum Putzen geben. Diese unterscheidet sich zu den Kinderzahncremes durch einen höheren Fluoridgehalt zwischen 1.000 und 1.500 ppm Fluorid, einen intensiveren Geschmack und häufig einen höheren Abrasionswert (RDA).

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Die Milchzähne fallen doch aus, da ist es nicht so schlimm, wenn sie Karies bekommen.

Milchzähne fallen zwar aus, sind aber für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Dazu zählt die Zerkleinerung der Nahrung, die Sprachentwicklung und Lautbildung. Auch sind die Milchzähne Platzhalter für die bleibenden Zähne und sorgen dafür, dass die zweiten Zähne an ihrem richtigen Platz durchbrechen. Zudem fällt es Kindern, die frühzeitig an eine regelmäßige Zahnhygiene gewöhnt wurden, sehr viel leichter die bleibenden zweiten Zähne ebenfalls regelmäßig und gründlich zu pflegen.

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Wann sollte man das erste Mal zum Zahnarzt gehen?

Spätestens mit vollständigem Milchgebiss, also mit 2 – 3 Jahren, sollte Ihr Kind das erste Mal eine Zahnarztuntersuchung erhalten. Ab 6 Jahren sollte zweimal jährlich eine zahnärztliche Kontrolle stattfinden.

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Ab wann muss ich die ersten Zähnchen putzen?

Die Zähne Ihres Kindes sollten ab dem ersten Tag des Durchbruchs geputzt und gepflegt werden. Bis zum Alter von 24 Monaten genügt es dabei, die Zähne einmal am Tag zu reinigen. Ab dem 2. Geburtstag sollte dann zweimal am Tag geputzt werden.

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Was heißt homöopathie- verträgliche Zahncreme?

Eine homöopathieverträgliche Zahncreme beinhaltet keine Stoffe, die den Therapieerfolg einer homöopathischen Behandlung beeinflussen könnten. Dazu zählen ätherische Öle, beispielsweise auch Menthol.

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Wie putze ich die Zähne richtig?

Grundsätzlich sollte die Reinigung der Zähne nach der KAI-Methode erfolgen. Man beginnt mit den Kauflächen, putzt dann die Außenflächen und schließt die Zahnreinigung mit dem Putzen der Innenflächen ab. Der Putzvorgang sollte insgesamt zwischen zwei bis drei Minuten dauern, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

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