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Alkohol in Arzneimitteln für Kinder (am Beispiel Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe)

Dentinox®-Gel N Zahnungshilfe enthält eine sehr geringe Menge Alkohol, die durch die Gewinnung des natürlichen Wirkstoffs Kamillentinktur entsteht. Bei einer äußerlichen Anwendung des Präparats auf der warmen Mundschleimhaut des Kindes kann man davon ausgehen, dass der sehr geringe (pro Dosis im Milligrammbereich enthaltene) Alkoholanteil im Gel mit der warmen Atemluft nahezu vollständig verdunstet, ohne überhaupt vom Körper des Kindes aufgenommen zu werden. Es besteht absolut keine Gefahr oder Beeinträchtigung für das Kind!

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Alles über Fluorid

Ist Fluorid giftig?
Das kommt ganz auf die Dosierung an. Grundsätzlich kann man aber sagen: nein, nicht in den Mengen, die üblicherweise in einer Zahncreme enthalten sind.

Ist Fluorid krebserregend?
Nein, nach derzeitigem Wissensstand gibt es dafür keine Hinweise.

Besteht die Gefahr einer Überdosierung?
Nein, die tägliche Fluoridaufnahme ist in Deutschland sehr gering. Da Fluorid auch nur durch Verschlucken vom Körper aufgenommen wird, besteht bei sachgemäßem Gebrauch von Zahnpasta kein Risiko. Eine Ausnahme hier bilden Kinder mit Milchzähnen. Im Milchzahnalter kann eine Überdosierung zu einer Dentalfluorose führen. Dies bedeutet, dass sich bleibende weißlich/gelbliche Flecken auf dem Zahnschmelz der bleibenden zweiten Zähne bilden. Deswegen sollen Kinder grundsätzlich eine Kinderzahncreme verwenden, die einen kindgerechten Fluoridgehalt hat. Sofern die Kinder jedoch Fluoridtabletten verabreicht bekommen, sollte eine fluoridfreie Zahncreme verwendet werden, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Was passiert, wenn Kinder fluoridhaltige Zahnpasta verschlucken?
Bei einer sehr hohen Dosierung können Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen auftreten. Allerdings müsste dafür ein Kind knapp 70 Gramm der Zahnpasta komplett verschlucken. Bei einer sachgemäßen Handhabung ist dies allerdings kaum möglich.

Wie wirken Fluoride?
Fluoride lagern sich in die Zahnstruktur ein und härten dadurch den Zahn. Er ist so widerstandsfähiger gegen Säuren und Bakterien. Zudem fördern sie in geringen Dosen die Remineralisation des Zahns.

Form der Aufnahme von Fluorid bei Babys und Kleinkindern
Die Fluoridaufnahme bei Babys und Kleinkindern kann auf zwei Arten geschehen. Erstens durch die Einnahme von Fluoridtabletten, oder zweitens durch die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Lassen Sie sich im Zweifel von Ihrem Kinder- oder Zahnarzt beraten

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Kann ich auch nach dem Zahnwechsel (ab 6 Jahren) meinem Kind noch eine Kinderzahncreme geben?

Sobald die zweiten Zähne durchbrechen, sollten Sie ihrem Kind eine Junior-Zahncreme zum Putzen geben. Diese unterscheidet sich zu den Kinderzahncremes durch einen höheren Fluoridgehalt zwischen 1.000 und 1.500 ppm Fluorid, einen intensiveren Geschmack und häufig einen höheren Abrasionswert (RDA).

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